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Freitag, 5. April 2013

Ein kleiner Rückblick...

Komisch, nächste Woche Donnerstag werde ich meine Bachelorarbeit abgeben...Ich denke ständig darüber nach, was dann wohl passiert, aber so langsam wird mir klar, dass damit auch ein wichtiger Teil meines Lebens zu ende geht. Man kann schon sagen, dass ich (was das Studienfach betrifft) vielleicht die falsche Entscheidung getroffen habe mit meinem Studium in Frankfurt (Oder). Andererseits wird mir auch immer mehr bewusst, dass mein Leben nicht so wäre, wie es jetzt ist, hätte ich diesen Schritt nicht gewagt. Und dieses Leben, das ich habe, möchte ich um nichts in der Welt missen!

Angefangen hat alles damit, dass ich in die beste WG der ganzen Welt ziehen durfte. Genauer gesagt: Ich war Mitgründerin. ;) Obwohl es anfangs etwas holprig war mit der Wohnungssuche, hat sich der ganze Stress gelohnt. Ich hatte wirklich so eine super Zeit mit meinen (auch mal wechselnden) Mitbewohnern/Mitbewohnerinnen. Man war nie alleine und konnte sich dennoch auch mal zurück ziehen. Es gab natürlich super viele lustige Abende, WG-Partys,...Zudem sind auch kuriose Dinge passiert, wie zum Beispiel mein seltsamer Verehrer aus dem 1. Stock oder die abgebrochene Heizung. Aber gut, wie schon gesagt, man war nie alleine und hat alles zusammen durchgestanden. So weit weg von zu hause war dieser Zusammenhalt genau das, was ich brauchte. 

Mein Zimmer in der WG
Der Heizungskandal^^
Neben meinen Mitbewohnern habe ich natürlich auch noch viele andere, super-nette Menschen kennengelernt, unter denen auch einige richtig gute Freundinnen sind, die jetzt einfach (genauso wie meine Kacheln von zu hause) zu mir gehören. Durch diese Menschen weiß man einfach, dass man niemals alleine ist, egal was passiert. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mich über die Jahre in Frankfurt begleitet haben, mir in allen Lebenslagen zur Seite standen und auf die ich mich immer verlassen konnte. Es gibt natürlich auch diejenigen, die kamen und auch wieder gingen, aber das gehört wohl zu solch einem Lebensabschnitt dazu. Macht aber auch gar nichts! ;) Soeben habe ich bestimmt eine Stunde lang versucht, Fotos für diesen Abschnitt auszusuchen...Aber das sind einfach zu viele und ich könnte niemals jedem gerecht werden. Deshalb lasse ich das am Besten. :D

Nach bereits zwei Jahren im Studium ist dann genau das passiert, was ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr für möglich gehalten hätte: I found true love! Da ich hier jetzt aber nicht rumsülzen will, soll der Abschnitt lieber etwas kürzer ausfallen! :) Es sei aber gesagt, wir wohnen inzwischen sogar zusammen (in Berlin) und das alles habe ich im Prinzip meinem Studium und ein paar Entscheidungen meinerseits zu verdanken. 


Die herausragendste Entscheidung, die ich während meines Studiums getroffen habe, war mein Auslandssemester in Mexiko zu verbringen. Ich habe in den paar Monaten einfach so viel gelernt. Nicht nur über mich selbst oder über den Stoff in der Uni. Nein, auch über eine komplett andere Kultur. Nebenbei bemerkt ist die Landschaft in Mexiko einfach nur der Wahnsinn und ich durfte so viel erleben und sehen. Das werde ich nie wieder vergessen!

Das alles habe ich aber ein paar ganz besonderen Menschen zu verdanken: meiner Familie! Ohne deren Unterstützung und Rückhalt wäre das alles gar nicht möglich gewesen. Danke, danke, danke!!!

Freitag, 21. Dezember 2012

Entscheidungen



Ich habe lange überlegt, worüber ich meinen ersten Post verfassen soll. Für meine Zeit in Mexiko hatte ich schon einmal eine Art Reiseblog, aber dieses Mal sollte es etwas anderes werden…Ich möchte gerne über alltägliche Sachen schreiben, die mich interessieren, mir Spaß machen oder mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Ich habe mich entschieden, heute über Entscheidungen zu schreiben (welch ein ironischer Satz^^). Wie trifft man die beste Entscheidung? Ich bin 24 Jahre alt und habe manchmal das Gefühl, dass ich jetzt schon entscheiden muss, wie mein Leben in Zukunft aussieht. Damit bin ich manchmal tatsächlich überfordert und ich weiß, dass es nicht nur mir so geht. In welcher Stadt will ich wohnen? Welchen Master will ich studieren? Will ich nach dem Bachelor vielleicht doch direkt arbeiten? Will ich überhaupt in Deutschland bleiben? Natürlich mag das manch einer als Luxusproblem ansehen, aber es ist wirklich nicht einfach, solche Entscheidungen zu treffen. Die Sache ist auch etwas verzwickt…Einerseits ist es ja super, dass man über sein Leben größtenteils selbst bestimmen kann, andererseits macht einem (mir auf jeden Fall) das relativ oft zu schaffen.  

Die größte Angst ist die, eine falsche Entscheidung zu treffen. Was macht man dann?
Es ist ja oft so, dass eine Entscheidung eine Kettenreaktion auslöst und man am Ende irgendwas macht, was man so vielleicht nicht gewählt hätte. Sollte also jemand irgendwann das Non-Plus-Ultra-Entscheidungstool entwickeln: Bitte her damit! Ich bewundere wirklich die Menschen, die genau wissen was sie wollen. Oder denen es einfach vielleicht auch egal ist, wie alles kommt.  Ja, vielleicht sollte man sich einfach überraschen lassen! Während meines Studiums habe ich zum Beispiel öfters schon gedacht: Oh je, was mach ich hier eigentlich?! Jedoch habe ich es durchgezogen und siehe da, es wäre vieles nicht so gekommen, hätte ich das nicht gemacht. Im Moment läuft mein Leben wirklich so, wie ich es mir gewünscht habe. Es ist alles ganz schön aufregend zurzeit!:) Aber so kurz vor Abschluss des Bachelors stellt sich unweigerlich die Frage, wie es danach weitergehen soll. 

Naja, jetzt bin ich erst mal zuhause bei Mutti und lass es mir gutgehen…Vielleicht kommt mir in der Zeit auch eine Eingebung oder der Traumjob/Traumstudiengang fällt mir in den Schoss! Sowas würde ich  mir wirklich manchmal wünschen!